~~ WAHL ~~

alles was nicht woanders reinpaßt

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Beitragvon Kippekiller » 09.09.2009 (17:57)

Ein gediegenes Leben in dem ich jeden Tag dankbar für eben jenes kleine Stückchen quasi-Demokratie bin das wir hier bei uns haben.

Der Vorteil davon ist nämlich dass die Gewählten zumindest auf kommunaler Ebene durchaus auch ein (nicht uneigennütziges) Interesse daran haben einen guten Eindruck bei den Wählern/Bürgern zu hinterlassen, und aufgrund dessen auch gerne mal mit sich reden lassen.

Ich behaupte ja nicht dass wir im Gelben vom Ei leben, aber eine adäquate und auch durchführbare Alternative zum Status Quo konnte mir noch keiner aufzeigen, ich wäre direkt dabei.
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Beitragvon Pro-Sexist » 09.09.2009 (17:58)

Ein gediegenes Leben in dem ich jeden Tag dankbar für eben jenes kleine Stückchen quasi-Demokratie bin das wir hier bei uns haben.


"Stasi Opfer" oder Worthülsenschwinger?
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Beitragvon Kippekiller » 09.09.2009 (18:16)

Weder noch, muss man zwingend eines der beiden sein um einfach halbwegs zufrieden sein zu dürfen mit dem Leben dass wir führen können?
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Beitragvon lance_dance » 09.09.2009 (19:29)

Kippekiller hat geschrieben:Weder noch, muss man zwingend eines der beiden sein um einfach halbwegs zufrieden sein zu dürfen mit dem Leben dass wir führen können?


Ach, der Herr-Nichtwähler-sind-Feiglinge-und-Dummköpfe begibt sich in die Defensive.
Um deine Frage aus meiner Perspektive zu beantworten: Du dafst Dich in Deinem kleinen Glück suhlen, freilich. Moralisch fragwürdig finde ich es trotzdem, zur Wahl zu gehen, denn Dein Stimmzettel, egal für wen Du gestimmt hast, untermauert den Legislaturanspurch der Partei/en die letztlich die Regierung stellt/stellen. Meiner Ansicht nach ist hiermit der Tatbestand der Anmaßung schon erfüllt, denn Teile der Bevölkerung (ja, ich kenn mehrere die so denken) halten sich für derart mündig, dass sie glauben nicht regiert werden zu müssen. Kritik an denen zu üben die nicht Wählen, und von daher nicht gefahr laufen sich selbstgerecht über irgendjemanden zu erheben, schlägt dem Fass die Krone natürlich direkt ins Gesicht!
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Beitragvon Kippekiller » 10.09.2009 (0:46)

Ach, der Herr-Nichtw�hler-sind-Feiglinge-und-Dummk�pfe begibt sich in die Defensive.


Was bitte ist daran defensiv?

Ich habe keinen Anspruch erhoben in irgendeiner Weise mit meinem Glück, welches ich empfinde wenn ich auf meine Möglichkeiten und Freiheiten schaue die ich geboten bekomme, andere missionieren zu müssen.

Wenn es moralisch verwerflich ist zufrieden zu sein dann bitte, die Blöße gebe ich mir gerne.
Das bedeutet nicht sich alles gefallen zu lassen, alles hinzunehmen und alle vier Jahre mal zur Urne steigen um die Mitgliedschaft zu erneuern.

Es gibt aber leider nun mal nicht genug Menschen die mündig genug sind als dass ein solches Unterfangen im großen Stil durchführbar wäre.
Es ist ein schöner Traum, aber auch nicht mehr als das.

Also solte man einfach realistisch sein und im Rahmen der Möglichkeiten die man hat versuchen mit kleinen Schritten so weit in diese Richtung zu gehen wie man kommt, dazu gehört nunmal auch die Tatsache dass man anderen gegenüber die Verantwortung hat sich an ihrem gesellschaftlichen System zu beteiligen wenn man ansonsten die Vorzüge des selbigen gerne in Anspruch nimmt.

Dann darf sich jetzt bitte derjenige melden der diese Vorzüge nicht schonmal genossen hat ...
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Beitragvon lance_dance » 10.09.2009 (1:57)

Kippekiller hat geschrieben:Ich habe keinen Anspruch erhoben in irgendeiner Weise mit meinem Glück, welches ich empfinde wenn ich auf meine Möglichkeiten und Freiheiten schaue die ich geboten bekomme, andere missionieren zu müssen.


Es wäre ja auch relativ paradox einen Anspruch auf eine Verpflichtung zu erheben. Aber im Ernst, ich glaub ich weiß was Du meinst, und Dein erstes Posting las sich für mich schon wie ein Missionierungsversuch.


Kippekiller hat geschrieben:Wenn es moralisch verwerflich ist zufrieden zu sein dann bitte, die Blöße gebe ich mir gerne.


Wie schon gesagt: Das allein finde ich nicht verwerflich.


Kippekiller hat geschrieben:Es gibt aber leider nun mal nicht genug Menschen die mündig genug sind als dass ein solches Unterfangen im großen Stil durchführbar wäre.


Würden wir in einer Monarchie oder Diktatur leben, so könnte man dieses Argument ins Feld führen, um die Demokratie zur Träumerei zu degradieren.
Es ist eben auch Fakt dass unser derzeitiges System die Bevölkerung des selbständigen Denkens entwöhnt. In ein größeres Maß an Müdigkeit muss eine Bevölkerung natürlich hineinwachsen. Per Revolution, von Heute auf Morgen geht dass sicher nicht.


Kippekiller hat geschrieben:Also solte man einfach realistisch sein und im Rahmen der Möglichkeiten die man hat versuchen mit kleinen Schritten so weit in diese Richtung zu gehen wie man kommt, dazu gehört nunmal auch die Tatsache dass man anderen gegenüber die Verantwortung hat sich an ihrem gesellschaftlichen System zu beteiligen wenn man ansonsten die Vorzüge des selbigen gerne in Anspruch nimmt.

Dann darf sich jetzt bitte derjenige melden der diese Vorzüge nicht schonmal genossen hat ...


An der Stelle wäre es nett wenn Du etwas konkreter werden könntest, und ein par der Vorzüge aufzählen würdest, nur damit wir nicht aneinander vorbei reden.
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Beitragvon Kippekiller » 10.09.2009 (16:24)

Wie ich schon gesagt habe steht ein gewählter Politiker seinen Wählern gegenüber in der Pflicht, sonst wird er nicht wieder gewählt.
Das Gesundheitssystem, Freiheit der Wohnungs- und Berufswahl, Schulpflicht, eine brauchbare Infrastruktur, sind alles Auswüchse dieses Regierungssystems in welchem wir leben (müssen).

Dass diese Errungenschaften mittlerweile fast schon zur Disposition stehen liegt meiner Meinung nach nicht an unserem politischen System sondern an der Verstrickung von Politik und Wirtschaft. Was fehlt ist das nötige Verantwortungsgefühl welches der Besitz von Macht mit sich bringt.
Durch Lobbyismus sind die Personen welche an der Spitze von Wirtschaft und Politik stehen immer die gleichen. Und sie handeln zu ihrem eigenen Besten statt zum Besten für die Bevölkerung.

Aufgrund dieser Tatsache fehlt mir das Vertrauen in eine anarchische Gesellschaftsstruktur, der Mensch ist nunmal ein Raubtier und ohne einen Käfig geht er wildern.
Das soll nicht heissen dass es keine Menschen gibt es besser wissen und könnten, jedoch sind es einfach zu wenige.
Diese Wenigen stünden meines Erachtens nach umso mehr in der Pflicht sich zu engagieren und mit gutem Beispiel voran zu gehen statt nur quer zu schießen und sich ihrer Verantwortung zu entziehen.

Wenn der Druck der Wiederwahl fehlte bzw. aufgrund mangelnder Wahlbeteiligung das Ergebnis schon vorher absehbar wäre gäbe es keinen Grund mehr für die regierende "Kaste" sich zumindest in Teilen ihres Handelns nach den Bedürfnissen der Bevölkerung zu richten.
Stichworte Mindestlohn, Studiengebühren, Grundschulen, Kindergärten, öffentlicher Nahverkehr, Privatisierungen sonstiger ehemaliger Staatsbetriebe.
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Beitragvon lance_dance » 10.09.2009 (17:54)

Kippekiller hat geschrieben:Wie ich schon gesagt habe steht ein gewählter Politiker seinen Wählern gegenüber in der Pflicht, sonst wird er nicht wieder gewählt.
Das Gesundheitssystem, Freiheit der Wohnungs- und Berufswahl, Schulpflicht, eine brauchbare Infrastruktur, sind alles Auswüchse dieses Regierungssystems in welchem wir leben (müssen).


Die Infrastruktur zum Beispiel ist kein Auswuchs dieses Regierungssystems. Unter wem z.B. die Autobahnen gebaut wurden wissen wir alle. Die Eisenbahn gab's auch schon vorher. Und die ist mittlerweile privatisiert. Die Freiheit der Wohnungs- und Berufswahl ist mir von Natur aus gegeben, ich finde nicht dass ich mich jetzt in Dankbarkeit ergehen muss weil mir der Staat diese nicht aberkennt. Das Gesundheitssystem, die Schulpflicht und die Infrastruktur bedienen im übrigen auch wirtschaftliche Interessen und sind nicht bloßer Dienst am Menschen.



Kippekiller hat geschrieben:Durch Lobbyismus sind die Personen welche an der Spitze von Wirtschaft und Politik stehen immer die gleichen. Und sie handeln zu ihrem eigenen Besten statt zum Besten für die Bevölkerung.


Eben, warum also wählen?



Kippekiller hat geschrieben:Aufgrund dieser Tatsache fehlt mir das Vertrauen in eine anarchische Gesellschaftsstruktur, der Mensch ist nunmal ein Raubtier und ohne einen Käfig geht er wildern.
Das soll nicht heissen dass es keine Menschen gibt es besser wissen und könnten, jedoch sind es einfach zu wenige.
Diese Wenigen stünden meines Erachtens nach umso mehr in der Pflicht sich zu engagieren und mit gutem Beispiel voran zu gehen statt nur quer zu schießen und sich ihrer Verantwortung zu entziehen.


Engagement find ich prima, aber im Urnengang kann ich keines erkennen. Vielmehr hält die Selbstzufriedenheit die dieser mit sich bringt die Menschen vom eigentlichen Engagement ab.


Kippekiller hat geschrieben:Wenn der Druck der Wiederwahl fehlte bzw. aufgrund mangelnder Wahlbeteiligung das Ergebnis schon vorher absehbar wäre gäbe es keinen Grund mehr für die regierende "Kaste" sich zumindest in Teilen ihres Handelns nach den Bedürfnissen der Bevölkerung zu richten.
Stichworte Mindestlohn, Studiengebühren, Grundschulen, Kindergärten, öffentlicher Nahverkehr, Privatisierungen sonstiger ehemaliger Staatsbetriebe.


Dass sicher der Wähler damit zufreiden gibt, dass sich die Regierenden „zumindest in Teilen ihres Handelns“ an seinen Bedürftnissen orientieren, ist mir unerklärlich.
Zudem wird dass Wahlergebnis mit sinkender Anzahl von Wählern nicht vorhersehbarer. Und wen interessiert es schon wer zum Schluss die Regierung stellt. Die Parteien die infrage kommen, unterscheiden sich doch nur pro forma um dem Pöbel das Gefühl zu geben er hätte gewählt. Die können machen was sie wollen. Dafür sorgt auch ein Medienapparat dem am Erhalt des Status Quo einiges zu liegen scheint. Da wird Propaganda betrieben, subtiler zwar als man es von totalitären Staaten kennt, aber es ist kaum zu leugnen dass vorgefertigte Meinungen verkauft werden und unter dieser Bedingung ist eine „freie Wahl“ im eigentlichen Sinne ohnehin nicht drin.

Dir scheint es ja anscheinend gut genug zu gehen im System in dem wir leben, aber meine Zukunftsaussichten sind relativ düster. Ich war lange über Zeitarbeitsfirmen beschäftigt und habe einige Leute kennen gelernt deren Schicksale Aufschluss darüber geben wie grobmaschig unser soziales Netz eigentlich ist. Klar, verhungern muss keiner, JUHU! Aber jemandem der keinen Zahn mehr in der Fresse hat, dessen Familienleben an der Arbeit im Schichtbetrieb kaputt geht, und der weiß dass er komplett ohne Arbeit dasteht sobald im sein Auto vollends unterm Arsch wegrostet, weil er kein Geld für ein neues Auto auf die Seite bringt, obwohl er 48 Stunden die Woche buckelt, für den klingt es halt wie blanker Hohn wenn man ihm sagt er solle sich mit einem Kreuz auf einem Stimmzettel bedanken für die reichhaltigen Früchte die ihm unser System dargereicht hat.
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Beitragvon Kippekiller » 10.09.2009 (18:52)

Also mir geht es alles andere als "gut" im vergleich zu etwa 75% der deutschen Bevölkerung.
Ein Auto kann ich mir nicht leisten, nicht mal den Führerschein.
Mein Hab und Gut ist durch die Reihe entweder vom Sperrmüll, unter der Hand erarbeitet oder auf Pump gekauft.
Das Studium finanziere ich durch einen Kredit den ich bis an mein Lebensende abzahlen werden muss.
Zahnärztliche Versorgung heisst bei mir Amalgam oder ziehen lassen, beides keine Lösung.
Mein Equipment zum Musik machen baue ich mir zu großen Teilen selbst, weil der Scheiss elends teuer ist.
Ich habe vom Soldat bis zum Altenpfleger und so gut wie alles an Jobs gemacht was man sich vorstellen kann, teils unter Vorenthaltung grundlegender Rechte des Arbeitnehmers weil der Job sonst weg gewesen wäre.

Das ist aber meine persönliche Situation die eigentlich niemanden etwas angeht.

Trotzdem gehe ich zur Urne und mache ein Kreuz, wenns nicht anders geht auch gerne über den gesamten Stimmzettel.

Warum?

Bei einer Wahlbeteiligung von knapp über 50% ist klar dass nur die wählen gehen die auch unmittelbar davon profitieren, und was die wohl wählen kann man sich auch an zehn Fingern und den beiden großen Zehen abzählen. Da wird sich auch nichts ändern weder am Status Quo noch an der zukünftigen Situation der nicht so glücklichen im Land.

Sollte es aber mal eine Wahlbeteiligung von 80% geben wovon aber letzendlich 20% + x ungültig gewählt hätten wäre das ein Zeichen welches auch von der Regierung nicht mehr von der Hand zu weisen ist.
Es wäre ein Zeichen das in Zahlen unwiderruflich aufzeigte dass etwas in diesem Land nicht stimmt, und das mittels der Handhabe die wir gegeben bekommen von "unserem System"
50% Nichtwähler sieht einfach nach einer stinkfaulen Bevölkerung aus die sich eben alles gefallen lässt und als Konsequenz daraus einfach resigniert, mit solchen Menschen kann man auch weiterhin machen was man will.
Es wäre eine gute Basis um auf sich aufmerksam zu machen und ein Zusammengehörigkeitsgefühl bei denen zu wecken die es genau so sehen.
Zusammen nicht wählen bringt das nicht, zusammen nichts wählen ist da meiner Meinung nach etwas anderes, weil man eben trotzdem seinen Arsch dafür bewegen muss.

Die Autobahn hat übrigens entgegen weitläufiger Meinungen nicht unser aller Schreckgespenst gebaut und erfunden, die gab es schon vorher.
Und die privatisierte Bahn ist auch kaum noch als öffentliches Verkehrsmittel zu bezeichnen da zu teuer und zu schlecht ausgebaut.

Ich widerspreche Dir bei den Dingen die Du als störend empfindest ja nicht einmal, ich sehe das nicht anders.
Allerdings führt schlichte Enthaltung und der Rückzug ins Privatleben einfach zu nichts.
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Beitragvon Pro-Sexist » 10.09.2009 (19:01)

www.fau.org Also Widerstand und Organisation sind nun nichts, was noch ins Leben gerufen werden müsste. :wink:
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Beitragvon lance_dance » 10.09.2009 (19:04)

Kippekiller hat geschrieben:Zahnärztliche Versorgung heisst bei mir Amalgam oder ziehen lassen, beides keine Lösung.


Scheiße. Mir wird am Dienstag einer gezogen.

Pass auf: Ich wähl nicht und Du wählt ungültig. Der, der von uns beiden zuerst die bestehenden Verhältnisse umkrempelt hat gewonnen.
:lol:

Nein ernsthaft: Wir sind am Arsch...
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Beitragvon Goat93 » 10.09.2009 (19:11)

Sollte es aber mal eine Wahlbeteiligung von 80% geben wovon aber letzendlich 20% + x ungültig gewählt hätten wäre das ein Zeichen welches auch von der Regierung nicht mehr von der Hand zu weisen ist.


Hatten wir doch schon, interessiert keine Sau, weiß zudem kaum einer.
Mach mal Wahlhelfer, dann wird dir eh mal anders :lol:
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Beitragvon Kippekiller » 11.09.2009 (10:39)

Ich werde ja nicht einmal ungültig wählen, auch wenn ich den Geröllheiner nicht abkann sehe ich da durchaus eine bessere Perspektive als bei den anderen Parteien.
Umkrempeln bringt meiner Meinung nach einfach nichts, es sei denn man zieht das Weltweit durch.

Ein Anfang wäre lediglich mal damit anzufangen sich an der Politik natürlich auch jenseits der Wahl zu beteiligen, etwas das durchaus auch möglich ist ohne einer Partei beizutreten.
Das muss man ja nicht einmal Widerstand nennen. Es ist aber jedem selbst überlassen wie er sich mit seiner Unzufriedenheit auseinandersetzt.

Im Grunde sind wir uns ja einig was die Situation angeht. Unterschiedlich sind lediglich die Varianten mit denen wir dagegen angehen wollen.
Von Erfolg werden wohl keine der beiden Herangehensweisen gekrönt sein...

Das wir am Arsch sind streite ich ja nicht ab, ich will mich jedoch nicht untätig mit dem Strom auch noch hinein ziehen lassen :wink:
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Beitragvon SCHRUMBLDID » 14.09.2009 (13:16)

Nicht nur wegen diesem Stichwort

Kippekiller hat geschrieben:Mindestlohn


scheinst du doch kein FDP-Wähler zu sein. Darfst wählen gehen!

Eine nicht unbeträchtliche Zahl der User hier -so habe ich das Gefühl- scheint wohl der Fraktion der Nichtwähler anzugehören.

Was bleibt noch zu sagen? Die Möglichkeit, dass die große Koalition doch weiterregiert, ist -wenn ich mir die letzten Tage, Aussagen und Eindrücke Revue passieren lasse- doch größer als gedacht.
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Beitragvon And242 » 14.09.2009 (16:35)

Die Tatsache, dass bei vielen wahlomat-Nutzern als Wahlvorschlag die NPD geliefert wird, sollte entweder den Politikern zu denken geben, oder den Leuten, die diese Partei nie wählen würden.
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Früher bewunderte man die SA, heute bewundere ich die AntiFa!
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